jarrelook.online

"Ich war schwer beeindruckt von den Einzelspuren Jean-Michel Jarres"

02.01.2017 10:47 von Matthias (Kommentare: 9)

Interview mit Thorsten Quaeschning von Tangerine Dream und Picture Palace Music

TQ mit JMJ

Liebe Jarre-Fans,

 

wir hoffen, Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und wünschen Euch alles Gute für 2017.

Wir starten in das neue Jahr mit einem exklusiven Interview mit Thorsten Quaeschning von Tangerine Dream, der an der Entstehung des Stücks "Zero Gravity" vom "Electronica 1"-Album beteiligt war. Nach dem Tod von TD-Gründer und -Mastermind Edgar Froese Anfang 2015 hat Thorsten nun die musikalische Leitung der Band inne, die aktuell noch aus Hoshiko Yamane und Ulrich Schnauss besteht. Zudem hat er mit "Picture Palace Music" auch ein eigenes Projekt. Das Gespräch mit ihm haben wir bereits vor einiger Zeit in Berlin geführt. Aus verschiedenen Gründen war eine frühere Veröffentlichung aber leider nicht möglich. Thorsten hat freundlicherweise kurzfristig noch ein paar aktuelle Infos in Bezug auf Plattenveröffentlichungen und anstehende Konzerte ergänzt. Zudem hat er uns auch alle Bilder (mit Ausnahme des letzten) für die Fotostrecke zur Verfügung gestellt. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank!

 

Wir sprachen mit Thorsten über seinen musikalischen Werdegang, sein eigenes Projekt "Picture Palace Music", seine Arbeit für Tangerine Dream und die Zukunft der Band sowie natürlich über die Zusammenarbeit mit Jean-Michel.

 

 

JL: Erzähl uns doch erstmal etwas über Deinen musikalischen Werdegang. Wie bist Du zur Musik gekommen und speziell zur elektronischen Musik?

 

TQ: Ich bin in einer musikalisch geprägten Familie aufgewachsen. Der Mann meiner Patentante war Professor für Komposition an der HdK [Hochschule der Künste] in Berlin, wo ich dann später auch war, ein anderes Familienmitglied spielte Bratsche an der Deutschen Oper, meine Mutter Flöte.

Ich habe also eigentlich immer Musik gemacht und war auf einer „Zuchtmusikschule“, das sage ich mal ganz wertfrei. Meine Grundschulzeit sah also so aus: Jeden Tag normal Schule, Mittagessen, kaum zu Hause, zurück zur Schule für Einzelunterricht und Orchesterproben oder zu privaten Musiklehrern. Dort lernte ich dann Klavier, Flöte und Geige. Ich habe sogar im SFB-Sendehaus in einem Jugendorchester Geige gespielt - all das in einem gefühlt anderen Leben.

Später, Mitte der 90er Jahre, spielte ich viele Studiojobs in Berlin, meist viel Dunkles, Dark Wave, Gothic-Rock und Gothic-Metal.

Ich war allerdings immer sehr vom Progressive Rock beeinflusst und habe viel Klassik gehört, jedoch hauptsächlich alte Genesis-Sachen, Van der Graaf Generator und King Crimson. Das war wohl mein Haupteinfluss.

Um „elektronisch erzeugte“ Musik kommt man als Synthesizer-Spielender nicht herum. Auch ist es eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass der Keyboarder innerhalb einer Band sich um Sequenzer und Aufnahmen kümmern muss. Das war mein Einstieg in die „elektronische Musik“

Der Sänger einer Gothic Metal-Band arbeitete damals noch bei “TDI“ in Edgars Büro. Edgar fragte ihn 2003, welche Keyboarder es in Berlin gäbe. Gesucht war jemand, der auch ziemlich detaillierte Anforderungen an Software-Erfahrungen erfüllen musste, es ging zum Beispiel um Steinberg Cubase, Wavelab, Halion, etc., um sicherzustellen, dass man auf derselben Plattform arbeitet und sich dort gut zurecht finden würde. Er schlug dann drei Keyboarder vor, und ich blieb [lacht]. Noch immer.

 

JL: Technisch waren Tangerine Dream ja auch immer an vorderster Front.

 

TQ: Ja. Ich denke, es gilt gerade für Jarre und Tangerine Dream, dass die Musik von der jeweiligen Innovation der Software- und Instrumenten-Hardware-Entwicklung mitgeprägt wurde und wird.

 

JL: Wie habt ihr bei Tangerine Dream gearbeitet? Wie lief die Arbeit mit Edgar Froese ab? Wart ihr immer zusammen im Studio oder auch jeder für sich? Es gab ja teilweise auch Stücke, die nur von dir komponiert wurden.

 

TQ: Anfangs haben wir einfach um einen gemeinsamen Weg zu finden, ziemlich lange Zeit gemeinsam gearbeitet.

Das lag auch ein bisschen an meinem Klassik-Background. Ich stieß zu den Vertonungen von Dantes göttlicher Komödie zu Tangerine Dream. „Paradiso“ war von Beginn an als TD+Orchester-Projekt angelegt.

Die ersten Jahre haben wir fast ausschließlich gemeinsam gearbeitet, hatten aber auch in Edgars Studio in Österreich zwei verschiedene Räume. Eigentlich waren es drei komplett autarke Studios.

Es gab immer gemeinsame Projekte. Aus Zeitgründen arbeiteten wir später auch parallel. Trotzdem trafen wir uns abends, kopierten die Projekte auf die Festplatten, besprachen Ideen und Änderungen und arbeiteten gemeinsam an den Sachen weiter, die man tagsüber alleine erstellt hatte.

Schließlich, aus Effizienzgründen, gab es Stücke die Edgar alleine gemacht hat und Stücke die auch ich allein komponierte. Aber trotzdem ging nichts raus, was der andere nicht gehört hatte.

 

JL: Hat Edgar bestimmte Vorgaben gemacht?

 

TQ: Bei Tangerine Dream gibt es sehr genaue Vorgaben innerhalb der benutzen Formen und Skalen, auch die Programmierung und das Erstellen von Step-Sequenzen, d.h. eine Abfolge von meist 8 bis 32 Noten, die sich ständig wiederholend durch große Teile des Stückes ziehen. Dies ist die Tangerine Dreamesque Version des sogenannten Basso Continuo bzw. Generalbasses, habe ich von Edgar gelernt. Bei TD geht es oft um Ansätze die mehr als das Spielen von Noten beinhalten. Edgar konnte dies und vieles mehr sehr gut erklären, wenn er wollte.

In einem Punkt hat Edgar mir bei meinen Stücken besonders geholfen: Ich erkenne nicht immer sofort, dass meine Stücke mit 20 Minuten vielleicht etwas zu lang sind.

 

JL: Das war aber doch früher bei Tangerine Dream auch nicht unüblich, oder?

 

TQ: Vollkommen richtig. Aber Edgar sagte dann: „Nimm mal diese zwei Minuten raus, nimm da nochmal 8 oder 16 Takte raus“ usw. Also dieses Zusammenkürzen, dieses auf den Punkt bringen, den roten Faden behalten bzw. diesen zu kreieren, darauf achtete er. Und um ehrlich zu sein: Meinen Kompositionen stand dies ziemlich gut, soweit ich das beurteilen kann.

Auch ist es nicht immer nötig die komplette Spielzeit einer CD auszufüllen. Das hat sich jedoch leider in der elektronischen Musik festgesetzt, nicht immer zum Wohle der Musik.

Ein weiterer Aspekt ist die Aufmerksamkeitsspanne. Es gibt viele New Yorker „The“ Bands, die produzieren CDs mit 35 Minuten Spielzeit, weil sie wissen, dass die Leute es auch in einem Rutsch durchhören können. Als Musiker hat man viel zu sagen, aber die Leute müssen ja auch die Zeit haben, sich eine CD von 80 Minuten anzuhören. Das ist heutzutage immer schwieriger.

Gehört sicherlich nicht zur Antwort der Frage, fiel mir aber beim Stichwort „Länge von Stücken“ ein.

 

JL: Wieviel habt ihr denn bei TD gearbeitet? Der Output war ja unfassbar, man kam als Fan ja kaum mit dem Kaufen hinterher.

 

TQ: In manchen Jahren haben wir sechs oder sieben CDs produziert, inklusive Live-CDs. Erst 2012/2013 wurden weniger Alben veröffentlicht, da wir u.a. 35 Stunden Musik für das Videospiel GTA V [Grand Theft Auto] komponieren sollten. 35 Stunden!

 

JL: Wie lange habt ihr daran gearbeitet?

 

TQ: Etwa anderthalb Jahre. Das sind Projekte, an denen man parallel arbeiten muss, das kann man einfach nicht alleine. Ich glaube, Tangerine Dream funktionieren am besten, wenn es Vorgaben gibt. Seien es Literaturvertonungen oder Themen wie Jeanne d’Arc. Es gab immer eine feste Überschrift, damit man auch innerhalb der Musik visuell arbeiten kann, auch wenn es nicht gleich eine Filmmusik ist. So kommt man durchaus leichter in einen Fluss, viel zu produzieren.

 

JL: Du hast ja auch noch ein eigenes Projekt: „Picture Palace Music“.

 

TQ: Richtig. „Picture Palace“ heißt ja „Lichtspielhaus“, also Kino. Das Projekt begann mit Stummfilmvertonungen, auch etwa 2003/2004. Ich bin vielleicht nicht der Beste, um Filme mit Buster Keaton oder Charlie Chaplin zu vertonen, mich reizte eher der mystische Charme der Stummfilme, Schatten, Horror, große Geschichten, also zum Beispiel „Faust“, „Nosferatu“, „Dr. Caligari“ und „Metropolis“. Diese haben wir live in Kinos vertont bzw. vertonen diese teilweise noch immer. Seit 2010 produzieren wir auch „konzertante“ Alben, ohne Film, so dass wir auch mit anderen Themen, losgelöst vom Film, Konzerte geben können. Vor ein paar Jahren spielten wir auf der Tour von Alan Parsons das Vorprogramm und sind auch 2016 und 2017 europaweit unterwegs.

 

JL: Wie wird es denn mit Tangerine Dream weitergehen? Ihr arbeitet an einem Album „Quantum Gate“ und Konzerte soll es auch noch geben?

 

TQ: Genau. Im November 2015 wurde schon eine EP namens „Quantum Key“ veröffentlicht. 4 neue Stücke, was bei uns aber auch 35 Minuten heißt. Das ist eine Mischung aus Edgars Skizzen und schon fertigen Segmenten und neuer Musik, auch von Ulrich Schnauss, der nach der „Phaedra Farewell Tour“ 2014 dazukam. 2016 veröffentlichten wir eine „Live in Stettin/Polen“ Doppel-CD und eine neue Doppel-EP namens „Particles“, u.a. mit einer in den Dierks-Studios aufgenommenen, knapp 30 minütigen Improvisation. „Quantum Gate“ folgt 2017, wir haben noch viele Stunden Material und Skizzen via Festplatten von Edgar erhalten, wenn es danach ginge könnten wir noch sicherlich mindestens 10 Alben inklusive Edgars Beteiligung veröffentlichen. 

2016 spielten wir schon in Deutschland, Polen und der Schweiz. 2017 geht es nach Ungarn, Asien, ins Vereinigte Königreich und wahrscheinlich nach Amerika.

 

JL: Wird es TD auch danach noch geben?

 

TQ: Ja, die Idee ist schon, TD weiterzuführen. Das war aber nicht unsere eigene Idee, sondern Edgars Plan. Also, ich dürfte mich nicht hinstellen und sagen: „Ich mache Tangerine Dream weiter“. Das wäre nicht meine Aufgabe. Ich mache es aber weiter, weil Edgar es so gewollt hat. Das ist für mich Begründung genug.

Um Peter Baumann zu zitieren: „Bei Tangerine Dream geht es mehr um die Idee als um die Band/Besetzung, Tangerine Dream kann noch 100 Jahre und länger existieren“. Was heißen soll: Edgar „briefte“ jeden seiner von ihm ausgesuchten Kollegen und Musiker so detailliert – in meinem Fall 13 Jahre – und wies Richtungen und Wege, um dies abzusichern. Ich bin sehr zufrieden mit seiner letzten Lineup-Änderung im Sommer 2014. Mit Hoshiko Yamane und Ulrich Schnauss können wir Edgars Visionen und geplante Richtungswechsel aus meiner Sicht heraus sehr gut umsetzen. Tangerine Dream war immer eine Reise, ein sich ändernder Weg.

 

JL: Eine Art Museum ist auch geplant?

 

TQ: Richtig, das „Tangaudimax“. Das ist ein Museum über Tangerine Dream und die Geschichte der elektronischen Musik.

 

JL: Und wie seid ihr nun mit Jean-Michel Jarre zusammengekommen?

 

TQ: Soweit ich weiß war Edgar immer schon im losen E-Mail-Kontakt mit Jean-Michel. Es gab immer ein freundschaftliches Hin und Her. Wenn Jean-Michel zum Beispiel bei Olaf Zimmermann in der Radiosendung [„Elektrobeats“ beim RBB] war, wünschte er sich auch hier und da Stücke von TD usw. Auf dieser Vorgeschichte aufbauend gab es dann Jean-Michels Idee für dieses Kooperationsalbum und er kam zu uns nach Österreich, um alles zu besprechen.

Dabei ging es darum Visionen über Musik auszutauschen und festzulegen in welche Richtung die Musik gehen könnte und sollte, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das hat eigentlich sehr gut geklappt. Später schickten wir uns Spuren zu und tauschten uns über den Endmix aus. Es war also auf jeden Fall nicht diese Kooperation bei der man sich nie trifft.

 

JL: Das war ja auch ganz bewusst Jean-Michels Intention für das ganze Album.

 

TQ: Ja, und das hat auch sehr gut geklappt.

 

JL: Kann man sagen, wieviel Anteil von wem im fertigen Stück „Zero Gravity“ enthalten ist? Es klingt ja doch eher wie ein reines TD-Stück.

 

TQ: Anteilig ist das sehr schwierig zu sagen, sonst könnte man auch einem Sänger vorwerfen, er hätte nur eine Spur zu einem aus 100 Spuren bestehenden Song beigetragen. Bei Jean-Michel ist es schon ein Punkt, dass er mit wenigen Spuren, 8-12 Spuren – also in Relation zu unserer Arbeitsweise, bei uns schichten sich nicht selten über 50, wir arbeiten viel mit Sound-Layern und der dadurch entstehenden  Frequenzmodulation – die Dinge sehr auf den Punkt bringt, also sehr definiert. Er hat – auch wenn das jetzt etwas esoterisch anmuten mag – schon in wenigen Spuren eine gewisse Magie. Ich war wirklich schwer beeindruckt von den Einzelspuren von Jean-Michel Jarre, das muss ich ehrlich sagen.

 

JL: Habt ihr sehr viel verändert an seinem ursprünglichen Entwurf? Klingt das fertige Stück sehr anders als das Demo?

 

TQ: Ja, schon. Die Form und Harmonien haben wir natürlich beibehalten. Aber sonst das Drumherum… Jarre hat viele von seinen Spuren noch während des Produktionsprozesses selbst ge- und verändert. Wir hätten nicht an seinen Spuren herumgeschnitten, nach dem Motto: „Nimm das mal an dieser Stelle heraus“. Es war schon so gemeint, dass alles zeitgleich passiert. Aber der Endmix wurde bei Hans Zimmer im Studio gemacht. Und ich glaube, auch Zimmer hat am Arrangement und der Abfolge der Dinge noch eine ganze Menge verändert, auf jeden Fall zum Positiven.

 

JL: Also seid ihr mit dem Endergebnis sehr zufrieden?

 

TQ: Ja, absolut. Es klingt auch wirklich gut, finde ich. Es ist gut gemastert und gut gemischt. Am Ende dieser regenähnliche Sound, den finde ich ganz, ganz toll. Der kommt von Jarre.

 

JL: Was kanntest du vorher schon von seiner Musik? Hat er dich auch musikalisch beeinflusst?

 

TQ: Ich komme ja eher aus anderen musikalischen Bereichen, aber zum Beispiel seine „Aero“-DVD lief bei mir eine ganze Zeitlang an der Wand – ich habe da so einen Beamer – weil ich auch diese Augen so toll fand. Das war eine gute Idee. Ansonsten habe ich eher Live-Konzerte verfolgt als ganze Alben. Aber natürlich kennt man seine Arbeit, keine Frage.

Was mich im Nachgang sehr beeindruckt hat: Wir hatten als eine Art „Gastgeschenk“ eine TD-Version von „Oxygene 4“ vorbereitet. Und als derjenige, der die Musik in der Vorbereitung notiert, also „rausgeschrieben“ hat, schrieb ich die Basslinien als Noten auf. Das ist bei anderen elektronischen Musikern einfacher, weil es nach vier Takten geloopt ist. Bei Jarre bemerkte ich aber, dass wirklich alles von Hand eingespielt ist. Es gibt keine Perioden. Ab einem bestimmten Takt ist auf einmal ein Muster anders, wenn auch nur subtil. Aber es ist anders gespielt. Eine Zählzeit oder eine Tonfolge oder eine Sequenz ändert sich an der einen Stelle und das heißt, es wurde wirklich per Hand gespielt. Das hat mich auch sehr beeindruckt, weil es auch eine komplett andere Arbeitsweise als Tangerine Dream zeigt. Aber das war ja auch sein Ansatz. Er ist der Meinung, dass elektronische Musik ihren Ursprung in Europa hat, gerade in Deutschland und Frankreich. Auf seiner Seite ist es halt eher Debussy, das „Geschleierte“, Romantische, das „Geschmierte“ (im Sinne von van Gogh als Stilmittel), also dieses eher verwobene. Bei Tangerine Dream sind es eher Bach’sche Fugen, Toccata-Äste und Bassfiguren, die ja doch eher mechanisch laufen, weil sie auch von Step-Sequencern kommen. Das ist im Konzept schon ein sehr differierender Ansatz. 

 

JL: Was hat denn Jean-Michel zu eurer „Oxygene“-Version gesagt?

 

TQ: Er war ziemlich gerührt. Ich glaube schon, dass es ihm gefallen hat. Wir sind natürlich alle Profis und wenn jemand ein Stück nachspielt, wenn man im Raum sitzt, würde man nicht sagen: „Das gefällt mir einfach nicht, mach das aus“. Ich glaube es hat ihm so gut gefallen, wie einem seine eigene Musik, von anderen gespielt, gefallen kann.

 

JL: „Zero Gravity“ spiegelt aber eher eine frühere Phase von TD wider. Eure Musik war ja in den letzten Jahren doch deutlich rhythmischer und die von Jean-Michel ohnehin.

 

TQ: Das war Teil des Konzeptes, dass es nicht so viele Rhythmus-Loops und Drumcomputer geben soll. Allerdings, ein Drumcomputer hat es dann doch in den Endmix geschafft. Dieser sollte aber nicht den Song dominieren.

 

JL: Wie findest du das „Electronica“-Album?

 

TQ: Das gefällt mir gut. Ich finde das Stück mit John Carpenter ziemlich sensationell. Das gesamte Sounddesign des Stückes erinnert sehr an die großartigen Carpenter-Soundtracks, alles ein bisschen dunkel, teilweise durch die klaren, frei stehenden Sounds fast brutal anmutend. Auch das Stück mit Gesaffelstein finde ich sehr gut.

 

JL: Thorsten, vielen Dank für das Gespräch!

  • 01 Tangerine Dream - noch mit Edgar Froese
  • 02 TQ
  • 03 mit JMJ
  • 04 TD mit Edgar Froese
  • 05 TD live in Stettin 2016
  • 06 TD live in Stettin 2016
  • 07 TD live
  • 08 TD live
  • 09 TD live
  • 10 TQ in Action
  • 11 TD live
  • 12 TD live
  • 13 Thorsten bei der Arbeit
  • 14 Thorsten Quaeschning
  • 15 JL meets TD

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Matthias | 08.01.2017

Vielen Dank für das positive Feedback zum Interview. Thorsten hatte sofort zugesagt, als wir ihn relativ kurzfristig wegen des Interviews fragten. Das Gespräch mit ihm war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht, denn er war sehr offen und freundlich. Und wir haben ihn auch als sehr höflichen Menschen kennengelernt, was heutzutage ja leider auch nicht mehr selbstverständlich ist.

Kommentar von Thomas Siedler | 06.01.2017

ein wunderbar ausführliches, extrem interessantes Interview. hier bleiben keine Fragen offen. Großartig

Kommentar von Heike | 05.01.2017

Auch auf Facebook sind die Leute voll des Lobes über Dein Interview Matthias !!! :-) Es wurde schon mehrmals geteilt und verteilt sich nun in der ganzen Welt (inkl. Google Translater ;-) )

Das Voting für den Schallwelle Preis (bester internationaler Künstler 2016 und bestes internationales Album 2016) hat begonnen .

Hier könnt Ihr Eure fleißig voten :

http://schallwelle-preis.de/voting/en/index_album_int.php

http://schallwelle-preis.de/voting/en/index_artist_int.php

natürlich auch nationale Musiker in der entsprechenden Kategorie

Kommentar von sven erichsen | 05.01.2017

Hallo Matthias,
tolles Interview. Den Thorsten sehe ich am 20.1. in Emsdetten mit Picture Palace live, werde ich auch mal ansprechen für das www.synmag.de. Ich hatte Dir auch mal einen Livebericht vom Jarre in 2016 zugesendet. Schick war auch die Jarre Liveperformance im HH Planetarium zu seiner Best of CD. Die Tour 016 vom Jarre war grandios - ein spitzen Mix aus Alt und Neu.
Bis zum nächsten Jarre Fantreff - damals in Frankfurt mit Konzerten war sehr gelungen - und Grüße von sven

Kommentar von Dominique | 04.01.2017

Danke für dieses Interview!!!

Kommentar von Thomas aus DO | 04.01.2017

Hallo Matthias,

vielen Dank für dieses sehr interessante Interview.
Bin sehr beeindruckt, und gespannt auf die Veranstaltung am 21.01. in Berlin.

Thomas

Kommentar von Heike | 03.01.2017

Nach den "likes" zu urteilen haben seit gestern Abend um die 50 Leute diese Seite besucht :-)

Kommentar von Matthias | 02.01.2017

Hallo Heike,

Du darfst das Interview gerne verlinken.

Kommentar von Heike | 02.01.2017

Vielen Dank für das tolle Interview !!! Sehr interessant !!! Endlich mal keine abgedroschenen Fragen und Antworten, die man leider allzu häufig in den "Fachmedien" lesen muss. Für mich gab es viel Neues zu erfahren.
Ach ja "King Crimson" ...was habe ich die früher oft gehört, zumindest den Schmachtfetzen : https://www.youtube.com/watch?v=eHJ7An2CMB4

Die Ur-Version von "Zero Gravity " wurde beim Konzert in Windeck gespielt. Wunderschön ! Ich habe das Stück per Video mitgeschnitten, aber da Thorsten bat keine Mitschnitte zu veröffentlichen, habe ich mich auch dran gehalten und genieße es ab und zu privat auf meinem PC.
Vielleicht wird das Stück in der TD-Version auch am 21.Jan. in Berlin gespielt ? Scheint ja leider erstmal das letzte Konzert für längere Zeit in Deutschland zu sein.
Mindestens zwei von Euch werde ich dann ja treffen. Freue mich drauf !

Darf ich das Interview auf Facebook verlinken ?