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Jean Michel Jarre in Frankfurt

02.11.2011 18:49 von Matthias (Kommentare: 2)

Laser Harp bei Rendez-Vous 3

Zum drittenmal führte eine Tournee Jean Michel Jarre nach Frankfurt am Main. 1997 hatte er zum ersten Mal in der Festhalle gespielt, 2008 in der Alten Oper. Nun war es wieder die Frankfurter „Gudd Stubb“, mit der er seine Deutschland-Konzertserie 2011 eröffnete.

Vorab tröpfelte Waiting For Cousteau aus den Boxen, während die analogen Synthis auf der Bühne bereitstanden und vom Publikum begutachtet wurden.

Obwohl er erst recht spät an der Halle eintraf und auch noch ein Fernsehinterview absolvieren musste, begann das Konzert relativ pünktlich.

Die Musiker bezogen ihre Posten, die Bühne wurde in dunkelviolettes Licht getaucht, die tiefen Töne des Intros erklangen. Zwei Männer mit Spotscheinwerfen hatten sich auf der Bühne postiert und ließen diese plötzlich aufleuchten. Jarre betrat die Halle von der Seite und begab sich durch das Publikum auf den Weg zur Bühne. Obwohl viele dies inzwischen wissen, sorgt es doch immer wieder für Begeisterung im Publikum.

Auf der Bühne angekommen, begrüßte er das Publikum und legte sogleich mit „Oxygene 2“ los. Die Lichtshow war dabei noch recht dezent. Jarre huschte zwischen seinen Gerätschaften hin und her, drehte hier Knöpfe, bediente dort Regler.

Weiter ging es mit „Equinoxe 7“. Auf der Leinwand erschien der große Moog Modular-Synthesizer, dessen Lämpchen blinkten. Jarre animierte das Publikum gleich von Anfang an zum Mitklatschen. Nach einer Weil „kippte“ der Moog auf der Leinwand und ein rasanter Flug über die Bedienelemente begann.

Mit „Equinoxe 5“ ging es weiter. Jarre hüpfte auf der Bühne herum und animierte das Publikum wieder zum Mitklatschen. Gelbe Laserstrahlen erschienen und wurden über Spiegel senkrecht zur Hallendecke umgelenkt. Beim Chorus leuchteten von hinten blaue Laserfächer.

Es folgte „Rendez-Vous 3“, beim dem erstmals die Laser Harp zum Einsatz kam, vom Publikum mit reichlich Beifall quittiert. Jarre hatte in die Melodie einige neue Variationen eingebaut. Mit dem Fuß schaltete er die Oktaven dieses außergewöhnlichen Instrumentes um, bevor es sich am Ende wieder „zusammenfaltete“.

Mit „Magnetic Fields 2“ folgte ein weiterer großer Hit. Jerôme Gueguen konnte sich hier mit seinen Improvisationen über der Melodie „austoben“. Lichter in den buntesten Farben beleuchteten die Bühne, Liveaufnahmen der Musiker waren auf der Leinwand zu sehen. Wie ein Derwisch huschte Jarre über die Bühne, hüpfte, animierte zum Klatschen, schraubte an seinen Reglern, schlug auf Becken und bediente allerlei interessante Gerätschaften.

Etwas außer Atem kündigte Jarre nun „Souvenir Of China an“, das er als „eine Reihe von Audiofotos oder visuelle Dias“ beschrieb. Die große Maske vom Cover des „Concerts In China“-Albums wurde von gelben Lasern unterstützt.

Nun folgte ein eher experimenteller Block des Konzerts. Los ging es mit „Oxygene 5“. Hier konnte sich Jarre wieder am nicht gerade leichtgewichtigen Moog Liberation austoben. Er verbog dabei die Töne, dass es stellenweise schon etwas peinigend für die Ohren war. Das Stück ging nahtlos über in „Variation 3“. Jarre gab hier wieder den verrückten Wissenschaftler und schraubte wild an seinen Synthesizern herum. Mittels diverser kleiner Kameras auf der Bühne und an Jarres Brille wurden Livebilder auf die große Leinwand im Hintergrund übertragen.

Noch war die experimentelle Phase nicht vorüber, denn nun spielte Jarre auf dem Theremin, welches er mittlerweile recht gut beherrscht, was aber teilweise immer noch etwas gewöhnungsbedürftig anzuhören ist. Mit Händen und Armen fuchtelnd entlockte er dem Holzkasten durch Annäherung an die beiden Antennen wimmernde Töne.

„Equinoxe 4“ brachte dann Entspannung für die Ohren und auch wieder die Gelegenheit zum Mitklatschen. Die ersten Leute im Publikum standen auf.Auf der Leinwand bewegten sich Equinoxe-Männchen in allen Variationen.

Jarre sprach nun davon, dass zur Zeit von Oxygene nicht viele Leute an Umweltschutz dachten und Deutschland dabei seiner Zeit voraus gewesen sei. „Thank you fort hat!“ sagte er und als das Publikum zu Klatschen begann, meinte er trocken: „Yes, you can applaud yourself!“. Er erklärte, dass er mit seinen Kollegen bei der UNESCO an weiteren Zukunftsprojekten arbeite und ein Kernproblem dabei die Bildung sei. Es gebe weltweit viele Menschen, die nicht lesen oder schreiben könnten, daher habe die UNESCO das Programm „Bildung für alle“ ins Leben gerufen. Jarre erklärte, dass er beschlossen habe, von allen Konzerttickets, die er für den Rest seines Lebens verkaufen würde, einen Cent für dieses Programm zu spenden. In den aufkommenden Applaus sagte er, ein Cent sei nichts. Aber gerade deswegen sei es wichtig, dass möglichst viele Künstler dabei mitmachten. Würde jeder Künstler von jedem Ticket oder jede Zeitung für jedes verkaufte Exemplar einen Cent abgeben, könnte das Bildungsproblem für künftige Generationen binnen ein oder zwei Jahres gelöst werden. Das nächste Stück sei daher ein Tribut an die großartigen Leute bei der UNESCO. Es handelte sich dabei um „Statistics Adagio“, dass gegenüber dem Vorjahr um einige interessante Sequenzen angereichert worden war. Auf der Leinwand liefen wieder die Zahlen, wie z.B. „Weltbevölkerung“, „Ölvorrat (Barrel), Menschen ohne sauberes Wasser“ etc. Damit hatte Jarre nun den sinfonischen Teil des Konzertes eingeläutet. Denn als nächstes folgte „Chronologie 1“. Meiner Meinung nach an dieser Stelle leider fehlplatziert, ist es doch der unschlagbar beste Opener für ein Konzert, wie man seit „Europe In Concert“ 1993 weiß und was in diesem Sommer in Monaco eindrucksvoll bestätigt wurde. Dennoch war es toll, dass dieses Stück nach so vielen Jahren wieder gespielt wurde. Auf der Leinwand waren riesig große schwarze und weiße Pixel zu sehen, die im Lauf des Stückes immer kleiner wurden und die Projektionsfläche am Ende mit Bildrauschen ausfüllten, während die großen Schweinwerfer am vorderen Bühnenrand blinkten. Anschließend stellte Jarre seine Mitmusiker Jerôme Gueguen, Claude Samard und Francis Rimbert vor.

Es ertönte nun „Industrial Revolution Part 3“ , das den im vergangenen Jahr gespielten Part 2 ersetzte. Wie schon in Monaco mit dröhnenden Synthibässen angereichert, während die Bühne in dunkelrotes Licht getaucht wurde. Jarre, mit einem Roland AX Umhängekeyboard bewaffnet stieg eine hinter seiner Keyboardburg befindliche Treppe hinauf, um sein Solo zu spielen. Dadurch wirkte es, als ob er oben auf seinen Keyboards stehen würde.

Fast nahtlos ging es dann mit dem wohl sinfonischsten Werk Jarres weiter: „Rendez-Vous 2“. Meiner Erinnerung nach war die Licht- und Lasershow im letzten Jahr spektakulärer gewesen, aber vielleicht verfälschte hier auch mein Platz in der ersten Reihe diesen Eindruck. Natürlich kam auch hier wieder die Laser Harp zum Einsatz. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, welche Faszination dieses ja auch wirklich zu 100 Prozent live gespielte Instrument aus das Publikum ausübt. Auch hier variierte Jarre die Melodie wieder.

Damit war der sinfonische Teil des Konzertes beendet und Jarre heizte nun mit dem letzten Teil der Show dem Publikum nochmal richtig ein. Los ging es mit „Rendez-Vous 4“. Jerôme konnte auch hier wieder sein Improvisationstalent zeigen. Jarre hüfte wieder hinter seinen Keyboards und animierte das Publikum wieder zum Mitklatschen und vor allem zum Aufstehen, während im Hintergrund der Bühne ein an einem großen Gerüst befestigtes Leuchtband herabsank und die Laser leuchteten. Hinter der Absperrung vor der Bühne schlich der Mann, der die Live-Kamera für die Leinwand bediente in die Mitte und machte dem Publikum ebenfalls Zeichen, doch aufzustehen. Auch wenn sich einige Spaßbremsen in der zweiten Reihe daran störten, kamen die meisten Leute dieser Aufforderung doch nur zu gerne nach. Schließlich kam noch der Tourfotograf und signalisierte den Leuten, sie sollten direkt an die Absperrung gehen. Das ließen sich die Leute natürlich nicht zweimal sagen – sogar die Spaßbremsen waren schließlich vorne... ;-)

Jarre bedankte sich bei Frankfurt, einer „great City“, wie er sagte.

Weiter ging es dann mit „Chronologie 2“, das mit seiner Mischung aus rasantem Tempo, Kirchenorgelklängen wieder einmal sehr mitreißend war. Claude Samard, der fast den ganzen Abend mit elektronischer Percussion beschäftigt war, steuerte hier donnernde Paukenschläge bei. Jarre bedankte sich für den Beifall, wie schon zuvor mehrmals auch auf deutsch.

Sein größter Hit durfte natürlich nicht fehlen: „Oxygene 4“. Auf der Leinwand im Hintergrund sank eine riesige Erdkugel herab, die sich langsam drehte und schließlich immer kleiner wurde. Auch hier klatschte das Publikum wieder begeistert mit.

Das folgende „Oxygene 12“ war wieder in die Setlist aufgenommen worden. Diesmal wurde aber nicht der bekannte Film über die Zyklen des Lebens im Hintergrund gezeigt. Claude Samard durfte nun seine elektronischen Pads verlassen und auch einmal Keyboards bedienen.

Nachdem er sich bedankt hatte, ging Jarre dann von der Bühne ab. Seine Mitmusiker blieben aber auf der Bühne, so dass klar war, dass da noch was kommen musste...

Schließlich kam Jarre nochmals auf die Bühne und sagte, dass er backstage den Eindruck hatte, dass das Publikum vielleicht mehr wollte? Lauter Jubel bestätigte ihn in seiner Einschätzung.

Die erste Zugabe war dann eine instrumentale Version des Stücks „Téo & Téa“ vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 2007. Leider, muss man sagen, hatte er diesem Stück den Vorzug vor „Chronologie 4“ gegeben, dass er noch zu Beginn der Tour in Osteuropa gespielt hatte. Erstaunlich umso mehr, als er eigentlich gesagt hatte, dass dieses Album für ihn ein Experiment gewesen sei, dass ihn nicht weiter interessiere. Mit den stampfenden Dancebeats sorgte das Stück natürlich nochmal für Stimmung und so rannte er auch klatschend über die Bühne. Schließlich blieb er mit seinem portablen Keyboard in der Bühnenmitte stehen und wurde von dem grünen Laserkegel umhüllt, der im letzten Jahr noch bei „Chronologie 6“ zum Einsatz gekommen war. Seine Meinung über Stücke aus „Téo & Téa“ geändert haben düfte vermutlich der große Anklang den der Titel „Vintage“ aus dem gleichen Album beim Konzert in Monaco gefunden hatte. Und so ertönte jenes „Vintage“ dann auch folgerichtig als zweite Zugabe, während bunt verfremdete Livebilder der Musiker über die Leinwand flimmerten.

Zum Schluss forderte er dann die Zuschauer auf, mit ihren Handys „Licht zu machen“, sprich die Displays leuchten zu lassen – die moderne Form der Wunderkerze. Er selbst fotografierte das Publikum mit seinem eigenen Handy und stellte das Bild später auf seiner Facebook-Seite ein. Als letztes Stück, das er Frankfurt und dem Publikum widmete, spielte er dann das hymnische „Calypso 3“ wobei er nochmals auf seinem Roland AX am vorderen Bühnenrand stehend ein geniales Solo ablieferte.

Zum Abschluss kamen alle Musiker nach vorne, um sich zu verbeugen und zu winken. Ich reckte den Daumen hoch, als Francis zu mir schaute und er lachte und reckte ebenfalls den Daumen hoch...

 

Leider gab es auch hinterher keine Chance an den Bühnenausgang zu gelangen. Durch Rufen schafften wir es dann aber, Jean Michel nochmals an den Zaun zu locken, wo er dann bereitwillig noch Autogramme gab und fragte, ob uns die Show gefallen habe. Schließlich verabschiedete er sich, winkte und machte sich mit seinem Bus auf Richtung Hannover...

 

Hier nochmal die Trackliste:

 

Intro

Oxygene 2

Equinoxe 7

Equinoxe 5

Rendez-Vous 3

Magnetic Fields 2

Souvenir Of China

Oxygene 5

Variation 3

Theremin

Equinoxe 4

Statistics Adagio

Chronologie 1

Industrial Revolution 3

Rendez-Vous 2

Rendez-Vous 4

Chronologie 2

Oxygene 4

Oxygene 12

 

Zugaben:

 

Teo & Tea

Vintage

Calypso 3

 

Nicht mehr dabei: Oxygene 1, Magnetic Fields 1, Industrial Revolution 2, Chronologie 4, Chronologie 6

Frankfurt 31.10.2011

  • Da geht's lang...
  • Jarre und seine Crew sind schon da.
  • Oxygene 2
  • Equinoxe 7
  • Equinoxe 7 Chorus
  • Licht und Laser
  • Rendez-Vous 3
  • Magnetic Fields 2
  • Überlebensgroß
  • Souvenir Of China
  • Oxygene 5
  • Theremin
  • berührungsfrei...
  • Equinoxe 4
  • Equinoxe 4 Finale
  • Ganz nah...
  • Statistics Adagio
  • In luftiger Höhe
  • Industrial Revolution 3
  • Schnell noch die Handschuhe...
  • Laser Harp
  • Rendez-Vous 2
  • Rendez-Vous 4
  • Oxygene 4
  • Wollt ihr mehr?
  • Und alle...
  • Téo...
  • ...und...
  • ...Téa.
  • Zugabe Nr. 2: Vintage
  • Das muss im Bild festgehalten werden...
  • Calypso 3 Solo
  • Aftershow am Zaun

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Kommentar von pcpanik | 06.11.2011
Hallo,

ich war am 4.11 in Dortmund. Auch hier waren die Ränge leider nur sehr mager besetzt. Ich vermute hier eine falsche Verteilung zwischen Onlinehandel- und Vorverkaufsstellen.
Als ich vor einigen Tagen Online schaute, weil ich mich kurzfristig entschlossen habe das Dortmunder Konzert zu besuchen, gab es nur noch ca. 30 Tickets. (und kaufen klappte auch nicht mehr, da beim Kassenvorgang ein Systemfehler erschien. Vermutlich zu Kurzfristig.)
Um so größer meine Verwunderung, als ich am 3.11 in der Vorverkaufsstelle zwischen mehreren 100 Plätzen aussuchen konnte...

Das Konzert war toll und der Sound atemberaubend gut. Deutlich ausgewogener und nicht so brüllend, wie in Oberhausen letztes Jahr.

Die Entscheidung Téo & Téa statt Chronologie 6 zu spielen will mir auch nicht einleuchten. Gut, der Fuß hat mitgewippt, aber so recht passend fand ich es nicht.

Insgesamt hat mir die Zusammenstellung dennoch gut gefallen, eine gewisse Unausgewogenheit der Reihenfolge ist aber leider noch immer vorhanden.

Der Eindruck, dass beim Rendez-Vous 2 2010 mehr los wahr, hatte ich auch. Habe meine Fotos durchgeschaut und es scheint tatsächlich ein wenig "milder".
Bei Chronologie 4 war 2010 noch mehr los, und dies fehlte hier schlicht. Vermutlich daher das Gefühl, dass es insgesamt etwas weniger Lichteffekte waren.

Völlig davon ab ist man ja anscheinend, die Laser in das Publikum leuchten zu lassen, wie 2009 in Amsterdam. (Was ich ein enttäuschendes Konzert fand, da wir auf unseren Plätzen fürchterliche Resonanzen hatten).

Insgesamt erkennt man die tolle Weiterentwicklung der Show und ich bin voll auf meine Kosten gekommen, hatte allerdings noch mit einer zweiten Zugabe gerechnet, so wie in Oberhausen... die Zeit ist einfach im Flüge vergangen und die 2 Stunden und nicht ganz 10 Minuten waren im nu vorbei.

Was mich mal interessieren würde, wie steht JMJ eigentlich dazu, dass seine Konzerte im nu auf YouTube landen?

Ich meine, ich mache mir auch meine Erinnerungen - für mich - andererseits möchten Fans auch gerne das Erlebte teilen. Hat JMJ mal einen Kommentar dazu abgegeben, wie er das sieht?

Herzlichst.
Kommentar von Thomas Boy | 03.11.2011
ja, frankfurt war klasse, aber hannover gestern war meiner meinung nach stimmungsmässig noch besser. obwohl dies aufgrund der schlechteren zuschauerbelegung der halle nicht grad zu erwarten war.
es waren auch mehr leute aus den stühlen zu bewegen und diese blieben auch länger auf den beinen.
jarre gefiel dies sichtlich und er badankte sich bei seinen fans, welche ihm bei seinen konzerten durch europa folgen.
ich selbst bevorzuge sowieso eher stehkonzerte und bin nicht so ein freund der sitzplätze. schliesslich will man sich ja auch etwas bewegen.
so würde auch oftmals "der funke schneller überspringen" und die stimmung schneller in gang kommen.
andererseits ist der vorteil natürlich der feste "gut" bezahlte platz. bringt so eine etwas "entspanntere" anreise.
auch das der meister an der laser harp ziemlich "aus dem takt kam" war kein makel. dies führte auch zu grösserem schmunzeln zwischen ihm und den anderen mitstreitern auf der bühne als er seine handschuhe wieder ablegte. (und natürlich auch bei den besuchern).
ja "life is live" und das ist besser als eine dvd einzulegen und ein konzert playback abzuspulen.
es ist immer wieder faszinierend wie agil jean michel über die bühne hüpft und das mit seinen 63 jahren. er hat einfach einen riesenspass an seiner/unserer musik und das kommt auch rüber
so noch ein bisschen schlafen und dann geht's auch schon zur nächsten station der tour. auf nach hamburg.
bye tom!