Zoolook als NFC-Disc
Zoolook NFC
Jean-Michels "Zoolook" Album ist seit kurzem auch als sogenannte NFC-Disc erhältlich. Im Rahmen der "Iconic Albums Mini Series" hat Sony Music das Album auch in diesem Format veröffentlicht. Die NFC-Technik ("Near Field Communication") wird für den kontaktlosen Austausch von Daten genutzt, z.B. bei EC-Karten, die man nur in die Nähe des Lesegeräts halten muss. Jarre hat diese Technologie bereits beim "Versailles 400"-Live-Album verwendet. Damals konnte man über einen im Cover platzierten NFC-Chip Bonusmaterial zum Konzert abrufen.
Ähnlich funktioniert das Ganze nun mit der Zoolook-Disc: Man erhält eine kleine Zoolook-Disc in einer Mini-CD-Hülle. Die Disc (die ein NFC-Chip ist) muss aus der Hülle genommen werden, dann muss mit dem Handy (Android oder iPhone) die Disc angetippt werden (das Handy muss entsperrt und NFC aktiviert sein). Dann kann das Album gestreamt oder heruntergeladen und auch Bonusmaterial abgerufen werden.
Bei der verwendeten Version des Zoolook-Albums handelt es sich allerdings um die "30th Anniversary Edition", d.h. der Bonustrack "Moon Machine" ist nicht enthalten.
Erhältlich ist das Ganze über Amazon. Der Preis bei Amazon Deutschland beträgt 20,16 Euro.
Zum Bonusmaterial gehört unter anderem dieses Video von den Dreharbeiten zum "Zoolook"-Videoclip.
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Kommentar von Jarre-Fan |
Falls Sony Music noch weitere Geldmacher-Ideen braucht: sie könnten ja JMJs Alben als Liquid Vinyl herausbringen. Das sind Schallplatten in klarem Kunststoff mit einer eingeschlossenen, mehrfarbigen Flüssigkeitsfüllung. OK, irgendwie sieht das schon nett aus, die verschiedenen Farben beim Durchmischen zu beobachten - ähnlich wie bei einer Lava-Lampe.
https://TheCircle.de/blogs/vinyl/liquid-filled-vinyl-alles-was-du-uber-die-gefullten-platten-wissen-musst
Kommentar von Jarre-Fan |
Ein anderer, derzeitiger Trend sind 10cm - Schallplatten (4" Vinyl) - https://www.TinyVinyl.com - oder 3-Zoll Singles samt Mini-Plattenspieler (z.B. zum Record Store Day 2026). Der Hype um das klassische 12" Vinyl oder die wiederentdeckten Musikkassetten scheint für die Musikindustrie wohl nicht ausreichend sein.